HAPPY END
Ich lese den SPIEGEL seit über zehn Jahren. Ich habe auch begriffen, was man unter SPIEGEL zu verstehen hat. Aber alles hat seine Grenzen, der Londoner Photograph als Titelbild ist mir unerträglich, ich kann solche und ähnliche Visagen nicht mehr sehen.
Berlin-Britz PAUL SCHULZ
Allen Presseveröffentlichungen und auch Ihrer Titelgeschichte zum Trotz glaube ich doch, daß Antony die rechte Frau gefunden hat: So, wie Sie die königliche Prinzessin mit glimmender Zigarette im Mundwinkel und Kamera vorm Auge abbildeten, so, wie sie, kaum auf der Jacht »Britannia«, ihre Schuhe in die Ecke schleuderte,
so paßt, sie sicher vortrefflich in das Milieu von Pimlico, aus dem der »Herzog von Knips« (welch treffende Bezeichnung!) stammt.
Gelsenkirchen REINHARD DAHMS
Ihre Titelgeschichte über Armstrong Jones stellt an Dürftigkeit der Information und alberner Besserwisserei alles bisher im SPIEGEL Erschienene in den Schatten.
Frankfurt DR. JOACHIM NORDMEYER
Nach Ihrer Titelgeschichte zu urteilen, muß der englische Hof schon seit Jahrzehnten ein Sammelplatz für den degenerierten Adel sein, ein Musterbeispiel aber auch dafür, wie man es geschickt einrichten kann, standesgemäß zu heiraten und doch auf seine (weltlichen) Kosten zu kommen.
Hamburg 22 RENATE FINDEISEN
Nicht, daß Hofphotographen steile Karriere machen können, wenn sie nur den nötigen Charme haben, war interessant.
Staunenswert waren vielmehr der Jubel
und die Begeisterung in aller Welt. Märchenhochzeit, Königskinder - wie groß muß der Hunger des Volkes nach Gefühl und Seele sein.
Kiel HARRY JUNKER
Armstrong-Jones-Titel