Hermann Eicher
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DER SPIEGEL 39/1966
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Hermann Eicher, 55, Finanzminister und FDP-Landesvorsitzender in Rheinland -Pfalz, empfahl »aus der gequälten Sorge eines Landesvorsitzenden heraus«, den Geldmangel der Parteien künftig durch das Aufstellen von Sammelbüchsen in den Wahlkabinen der Stimmlokale zu beheben. Begründung: »Im Augenblick der Stimmabgabe ist der Wähler den Parteien gegenüber am aufgeschlossensten.« Eicher, der hofft, daß sein Vorschlag bei den rheinland-pfälzischen Landtagswahlen im April 1967 ausprobiert wird: »Eine solche, recht nette Spende wäre in keiner Weise mit einer Auflage verbunden.«