HEROISCHE MÜTTER - DER SPIEGEL
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Briefe

HEROISCHE MÜTTER
• aus DER SPIEGEL 23/1957
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

HEROISCHE MÜTTER

Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Bundestagsabgeordnete Eva Gräfin Finkenstein, qualifiziert durch ihre Broschüre »Was habe ich als Frau von der Nato?«, dereinst den Posten einer Generalinspektorin der Nato-Wehrertüchtigungslager übernimmt.

Nordstemmen WERNER HEISTERHAGEN

Mutter von sieben Kindern, Vorsitzende des Bundes der Kinderreichen Deutschlands, und dann eifrige Fürsprecherin einer Politik der Stärke und Abschreckung - wenn das nicht zu denken gibt ...

Goslar GERDA FIEGEL

... Sicherlich hätten Sie Ihre Eigenverantwortlichkeit besser beweisen können, wenn Sie anstatt der Glossierung der ersten Seite der Broschüre (Mutter hält strampelndes Kleinkind der Sonne entgegen) mit allem Ernst die zweite Seite mit dem Bild der bewaffneten Mädchen -Kader in der Ostzone Ihren Lesern erläutert hätten.

Offenbach (Main) HERBERT WOLFRAM

Wozu denn Angst vor einem dritten Krieg? Solang es solche Frauen gibt - fruchtbar und löwenmutig -, solang noch deutsche Jungen schon mit der Muttermilch heroische Gesinnung einsaugen, um einst mit Stolz die Waffen ihrer gefallenen Väter zu tragen, wird es der böse Feind nicht wagen, »das machtvollste Bündnis der Weltgeschichte« anzutasten!

Wuppertal-Langerfeld WOLFGANG WEISE

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