Hinter Gittern
landeten die wichtigsten Bosse der Camorra und viele korrupte Politiker, welche die Millionenstadt Neapel jahrzehntelang gemeinsam ausgeplündert hatten. Der Weltwirtschaftsgipfel im vergangenen Jahr bescherte der heruntergekommenen südlichen Metropole ein umfangreiches Renovierungsprogramm: Fassaden wurden restauriert, Parks gesäubert und Fußgängerzonen geschaffen. In der veränderten Umgebung lernen die Bewohner Neapels Stolz auf ihre Stadt. Mit der Umwandlung des stillgelegten Stahlwerks Bagnoli in ein Touristenzentrum eröffnen sich auch neue wirtschaftliche Perspektiven. Neapels unorthodoxer Bürgermeister Antonio Bassolino erhofft »eine Stadt, in der sich die Bürger mit dem Gemeinwesen identifizieren können«.
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Das Stadtzentrum von Neapel
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