BUNDESWEHR Hitzige Server
Beim Bau der neuen Operationszentrale des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr nahe Potsdam ist Militärs und Wehrverwaltung ein kostspieliger Patzer unterlaufen. Die zahlreichen Computerserver, mit deren Hilfe der Gefechtsstand weltweit vernetzt werden soll, strahlen erheblich mehr Wärme ab, als bei der Projektierung kalkuliert worden war. Für knapp eine Million Euro muss nun die Kühlanlage nachträglich hochgerüstet werden - damit Rechner und Soldaten nicht wegen Überhitzung kollabieren. Wegen etlicher anderer technischer Probleme ist die Inbetriebnahme der Kommandozentrale bereits einige Monate in Verzug geraten. Die Militärs hoffen nun, dass sie Ende Juli die Einsatzbereitschaft ihrer funkelnden Hightech-Gerätschaften melden und Server-unterstützten Kontakt zu den Truppen auf dem Balkan, in Afghanistan und am Horn von Afrika aufnehmen können.