HKL
Was Jens Daniel über Berlin schreibt, ist ein Dreck. Es gehört schon eine tüchtige Portion Frechheit und Anmaßung dazu, sich selbst einen »Eierkopf« zu nennen. Gerne möchte ich seine genauen Personalien kennen, nicht nur: Jens Daniel, 17. Er darf versichert sein, daß auch den Sowjets die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Bad Liebenzell RICHARD BIHLEK
Das ist wohl der beste Artikel, den ich bisher von Jens Daniel gelesen habe! Es ist gut, daß es Publizisten gibt, die den Mut zur Wahrheit haben. Leider gehört heute ja schon wieder Mut dazu, die Wahrheit zu sagen und eine Situation realistisch zu sehen. Berlin E. M. NEUGEBAUER
Das alles ist nichts weiter als gefährliche Stimmungsmache im Sinne der Kommunisten, denn es ist dazu angetan, die feste Haltung der Westdeutschen, soweit noch vorhanden, zu unterminieren.
Berlin D. SCHRANT
Die teilweise pro-sowjetische Einstellung mag vielleicht charakteristisch für den Verfasser sein, ich jedenfalls erblicke in dem langatmigen Geschreibsel nichts Ermutigendes, vielmehr geistiges Unkraut.
Hamburg WALTER RICKERT
Nun wird mir bewußt, warum ich in sowjetzonalen Zeitungen so häufig SPIEGEL-Zitate lesen konnte.
Siegburg-Kaldauen EGON BARTH
Empfehle, Jens Daniel nach Marienfelde, Uelzen oder Gießen in die Flüchtlingslager zu schicken. Die Krankenhausrechnung mag er sich dann in Pankow erstatten lassen.
München 23 BERNHARD BOYÉ
Der Artikel ist im ersten Moment schockierend - aber realistisch und wirklichkeitsnah. Leider für Traumpolitiker nicht akzeptabel.
Weende (Göttingen) E. HEDDERICH
... durchbricht dankenswerterweise jenen Nebel von falschem Optimismus und Kriegspsychose, den unsere offizielle Politik - von Bundeskanzler bis »Bild« - seit Jahren verbreitet.
Paderborn DR. ARNO KLÖNNE
Ich nehme an, daß Sie glauben, was Sie da geschrieben haben! Wenn aus Ihrer Vorstellung, »der Aufenthalt der Sowjets auf deutschem Boden hinge bei potenter Bundeswehr von Bonn ab«, die Konsequenzen gezogen würden, dann wären Sie in Ihrer staatsmännischen Klugsicht bald unserem großen Bismarck gleich; allerdings seiner jetzigen Gestalt: Arche und Denkmal.
Düsseldorf FRANZ JOSEF MASS
Das zieht nicht. Wollen denn die Sowjets nur die Sicherung des kommunistischen Besitzstandes? Wohl kaum! Empfehle Lektüre der SPIEGEL-Serie über den Weltkommunismus.
Mannheim ERNST GEERTZ
Es ist eine Schande, daß solche Gestalt wie Jens Daniel ihre Schmierereien verfassen kann, ohne dafür ins Irrenhaus gesteckt zu werden. Am Beispiel dieser Figur wird klar, wie weit eine Demokratie sich selbst preiszugeben vermag.
Berlin CHRISTIAN SCHMALING
Der leidgeprüfte SPIEGEL-Leser ist von seiner Lektüre ja manches gewohnt. Aber dieser Leitartikel war mal wieder ein ganz tolles Gebräu!
Tübingen ULRICH RUOFF
Bitte Jens Daniel keine Heringe verkaufen, sondern weiterschreiben lassen. Wenn er auch dem SPIEGEL-Volk durch und durch unpopuläre Tatsachen um die Ohren knallt.
Düsseldorf WOLFGANG EBELING
Frankfurter Allgemeine
Westliche Initiative: »Wir müssen immer wieder nein sagen.«