Hunde
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DER SPIEGEL 43/1950
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Görings Geist schwebt noch über Schleswig-Holsteins Wassern. Die Westküsten-Fischer forderten von der Landesregierung die Aufhebung jenes reichsjägermeisterlichen Gesetzes, das die Seehundjagd verbietet, mit angehängter Rechnung: Jeder der rund 4000 Seehunde frißt täglich 15 Pfund Fisch. Dadurch wird insgesamt jährlich für 1,5 Millionen DM Meeresgold den deutschen Kochtöpfen vorenthalten. - Kiels Fischereiforschungsinstitut will die Seehunde nachzählen und eventuell die Jagd freigeben.