Ich hör dir - DER SPIEGEL
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Briefe

Ich hör dir
• aus DER SPIEGEL 37/1981
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Ich hör dir

(Nr. 33/1981, SPIEGEL-Redakteur Harald Wieser über das Menschenbild der Psychoanalyse und die neueste intellektuelle Stimmung im Westen)

Der Artikel ist so ungefähr das Zweitbeste, was ich je im SPIEGEL gelesen habe.

Lilienthal (Nieders.) MATTHIAS LOHMANN

Als ich den Artikel las, wiederentdeckte ich die Idee (m)einer Heimat, die ohne Boden und vereinbarte Sprache ist. Nietzsche und Hesse kannten diese Sprache noch.

Berlin DR. BJÖRN PÄTZOLDT

Der Artikel hat mich fasziniert. Trotzdem war es so: Nach dem Lese-Vergnügen hatte »ich« Bauchweh und »es« Kopfweh. Was soll ich tun?

Hirschberg a. d. Bergstraße JOHANNA RUMMEL

Es ist schon ein Jammer, daß die geistigen Fürze des Herrn Marx noch nahezu S.10 hundert Jahre nach seinem Tod ansonsten offenbar »gesunde« sprich liebenswerte Geister wie Harald Wieser verstinkern.

Reading (Berkshire/England) DR. H. G. OSTWALD

Nachtigall, ick hör dir trapsen. Wenn Wieser seine Psychoanalytiker auf eine bestimmte Idealwelt einschweißen will, ist er auf dem faschistischen Holzweg.

Paris KARIN TEEPE

Hätte Harald Wieser nicht nur die Klappentexte der von ihm »vermeldeten« Bücher gelesen, so hätte er bestimmt merken müssen, daß A. Lorenzer beispielsweise in seinen Publikationen eine minutiöse Weiterentwicklung seiner Theorie und eine Auseinandersetzung mit vielen verwandten Wissenschaftsgebieten bringt.

Frankfurt CHARLOTTE ULLMANN

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