In einen Topf - DER SPIEGEL
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Briefe

In einen Topf
• aus DER SPIEGEL 30/1981
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In einen Topf

(Nr. 29/1981, Beamte: Streit um die Versorgung des Hamburger Senatssprechers Bissinger)

Ihre Bissinger-Geschichte ist mit einer Fußnote versehen, die »ißverständlich bleibt. Da heißt es: Nach Streit um einen von ihm« » zur Veröffentlichung bestimmten Report über westdeutsche » » Auslandsinvestitionen und Steuerflüchtlinge war Bissinger mit » » einer sechsstelligen Abfindung vom »Stern« geschieden. »

Warum sollte im »Stern« kein Report über Auslandsinvestitionen und über Steuerflüchtlinge stehen? Die Ursache, die mich bewog, die Zusammenarbeit mit Bissinger zu beenden, lag vielmehr darin, daß in dem besagten Artikel volkswirtschaftlich sinnvolle Auslandsinvestitionen und Steuerflucht einfach in einen Topf geworfen wurden.

Da Bissinger darauf beharrte, daß der Artikel so und nicht anders im »Stern« hätte stehen müssen, blieb uns nur die einvernehmliche Trennung. Daß sie S.14 einiges Geld gekostet hat, versteht sich bei den langjährigen Verdiensten, die Bissinger sich als »Stern«-Redakteur erworben hatte, von selber. Nur: Das Geld hat nicht der Steuerzahler bezahlt, sondern der Verlag Gruner + Jahr.

Hamburg HENRI NANNEN

S.13

Nach Streit um einen von ihm zur Veröffentlichung bestimmten Report

über westdeutsche Auslandsinvestitionen und Steuerflüchtlinge war

Bissinger mit einer sechsstelligen Abfindung vom »Stern«

geschieden.

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