INTERNATIONALES
Plötzlich sprengt der Major auf seinem Wallachen in den Kasernenhof. Augenblicklich stehen alle still und schweigen. Vielleicht weil der Major ein Tscheche ist, und weil sie erst einmal hören wollen, was er ihnen zu sagen habe.
Der Major ist erregt, und deshalb tänzelt das Pferd mit ihm im Kreise. Deshalb versteht man auch nicht, was er sagt. Nur die zwei Worte »vlast« und »cisar pan« verstehen sie genau.
»Er spricht von Kaiser und Vaterland«, sagt einer hinter Christopher. »Er ist zwar von einer tschechischen Mutter, aber er ist doch auch bloß ein Oesterreicher.«
Der Major befiehlt den Abmarsch.
»Doppelreihen rechts um!« kommandieren die Hauptleute.
Aber das Bataillon rührt sich nicht. Wer von den Deutschen die Wendung gemacht hat, springt erschrocken wieder in die alte Reihe zurück, als hätte er einen Fehler begangen.
Der Major reitet noch einmal vor die Front zurück. Ueberlegt er? Aber er pariert das Pferd und tut, als wäre alles in Ordnung, und als hätte er bloß noch etwas zu sagen vergessen.
»Soldaten!« beginnt er.
Aber in der ersten Kolonne erhebt einer einen Stock. Und dann ist eine weißrote Fahne daran. »Rote Fahne, flattere und erzähle, daß wir nach Rußland müssen und nicht wissen, warum!« steht auf der Fahne.
»Wegnehmen!« schreit der Major.
Der Mann, der die Fahne trägt, rollt sie zusammen. Dann trägt er sie, gerollt aber hoch erhoben, an der Front seiner Kompanie entlang. Alle Köpfe wenden sich ihr nach wie bei einer Defilierung und die Fahne geht an der zweiten Kompanie vorbei und an der dritten. Beim zweiten Gliede der vierten Kompanie macht die Fahne halt Der Träger übergibt sie einem Freund und läuft an seinen Platz zurück. Ueber der letzten Kompanie aber fliegt die Fahne plötzlich wieder offen und frei, und sie alle stehen davor, wie zum Schutze der Fahne.
»Verhaften!« befiehlt der Major.
Doch keiner geht aus Reih und Glied. Einer öffnet die Patronentaschen, der Nachbar tut es und wieder der Nachbar, und nun tut es das ganze Bataillon. Dann senken sich die Gewehre von den Schultern, wie sich die Binsen neigen vor einem langsamen Wind. Die Verschlußstücke rasseln auf. Es knackt fein, wenn sich die Magazine im Patronenkasten verankern. Die Verschlußstücke rattern zu. Und jetzt warten tausend Patronen in den Läufen.
Sie sprechen im Chor: »Nach Rußland gehen wir nicht! - Nach Rußland gehen wir nicht!«
Dann fällt es einem ein, und er brüllt: »Herunter vom Pferd!«
»Und sie alle wiederholen: »Herunter vom Pferd!«
Der Major beißt sich auf die Lippen.
»Abtreten!« kommandiert er, schwingt sich vom Roß und hält es an den Zügeln.
Die Tschechen entladen die Gewehre nicht. Sie sichern sie bloß mit den Sperrklappen. Vor Freude und Genugtuung schlagen sie einander auf die Schultern.
»Das haben wir ihnen einmal gegeben! - Sie sollen nicht mit uns spielen! - Wir haben ihnen gezeigt, wer wir sind.«
Langsam verkrümelt sich der wirre Haufen. Der Hof wird leer. Nur die Deutschen bleiben stehen, da und dort, auf demselben Fleck, wo sie in den
Kolonnen gestanden waren. Keiner rührt sich. Sie stehen stramm. »Was wollt ihr?« fragt der Major.
»Wir warten auf einen Befehl«, sagt Christopher, und es scheint ihm, als ob dem Major die Knie zitterten, und als müßte er sich am Sattel festhalten.
Aber der Major schlägt nur dem Gaul die Hand auf die Kruppe. Dann greift er nach dem Mützenrand, sagt »Danke!« und geht.
Nachmittags wurde das Bataillon in voller Ausrüstung abermals auf dem Hof vergattert. Die Tschechen hatten die Büchsen und die Bierflaschen über den Gewehrläufen stecken. Die meisten trugen die Kappen verkehrt auf dem Kopfe. Als zögen sie zu einem Faschingsscherz.
Der Major trat zu Fuß vor die Front. Er befahl nicht zu Haltung und Ruhe, sondern er wartete.
»Schweigt doch!« rief es aus der Masse, und dann zischte sich das Bataillon selber zur Ruhe.
Der Major blickte langsam die Kolonne entlang, einen jeden faßte er einzeln ins Auge. Er griff nach dem Säbel, aber seine Hand senkte sich wieder auf halbem Wege. Dann sagte er wie zu Schülern, die sich zu einem Ausflug zusammengefunden hatten: »Also gehen wir.«
Was kein Befehl vermocht hätte, diese Worte brachten es zuwege. Der Haufen wendete sich und ging dem Major nach und durch das offene Tor hinaus.
Kein Horn rief nach Ordnung, keine Trommel regelte den Schritt. Bloß die Bierflaschen und die Konservenbüchsen schlugen an die Gewehrläufe und schepperten voll Hohn und Spott. Die Soldaten schleiften mit den Füßen das Pflaster, wankten und torkelten wie Besoffene. Von den Kappen flatterten Bänder in groß-slawischen Farben. Scheinbar zügellos vor Freude schlugen sie einander die Fäuste auf die Schultern, manch einer trat dem Vordermann den Stiefel in den Hintern. Einer zog sein Gewehr an dem Riemen wie einen widerspenstigen Hund hinter sich nach Dort ritt einer auf dem Gewehr wie auf einem Steckenpferd und gebärdete sich als Kommandant. Einer schrie: »Oesterreich wird ewig stehen!« Darüber grölten sie.
»Die Polizei hat sich verkrümelt«, sagt Christopher. »Wir sind bloß drei. - Aber da ist auch schon der Bahnhof. Die Dreiundsiebziger stehen davor. Und sicherlich haben sie die Gewehre geladen.«
Als sich der Lastzug dann endlich in Bewegung setzte, und während sie durch den Weinberger Tunnel aus Prag fuhren, sagte Karl Fath: »Habt ihr gesehen? Im ersten und im letzten Wagen fahren die Dreiundsiebziger. Und ihre Maschinengewehre halten uns in der Mitte.«
Der kleine Witmann sagte: »Die Dreiundsiebziger sind Deutsche.«
Die Fahrt durch Böhmen geht schnell.
Ja. Und dann war Ungarn da.
Nachmittags, als die Magen bereits höllisch knurrten, sagte einer: »Berge!«
»Quatsch! Das sind Hügel«, sagte ein anderer und fügte nach einer Weile bewundernd hinzu: »Donnerwetter Mensch! Das sind aber ungeheure Sandgruben! Oder es ist ein Steinbruch? Da klettert von unten keiner hinauf!«
Ein Dritter sagte: »Zelte!«
Ein kleiner Kerl schlotterte, griff sich an die Lippen und sagte: »Herrgott im Himmel!«
Aber alle lachten über ihn, denn mitten im Halbkreis der Steinwand hinter den Zelten rauchten Fahrküchen.
Sie hatten bereits ihre Eßschalen in den Händen, als der Zug hielt.
Karl Fath sagte: »Das ist kein richtiger Bahnhof. Auch keine Haltestelle. Die Weichen und die Gleise sind bloß wegen des Steinbruchs da.«
Auf dem Marsch durch die Zelte zeigte sich nur hie und da ein Soldat mit gelben Aufschlägen (Ungarn). Es hatte keinen Zweck, diesen Kerls mit der Eierspeise auf dem Kragen ein Scherzwort zuzurufen, man bekam doch nur ein »Nem tudom!« zurück, und das hieß soviel wie »Kann nit verstahn!« Außerdem hatten die Kerle Gesichter, als ob sie Galläpfel gefressen hätten.
Mitten im Rund des Steinbruchs mit der Front gegen den steilsten Sturz wurde das Bataillon vergattert, die einzelnen Kompanien in entwickelter Linie hintereinander.
Der Major rief die Offiziere zu sich zu einem kurzen Befehl. Dann zählten die Offiziere ihre Rotten aus, langsamer als sonst auf dem Kasernenhof: »Eins. - Zwei. - Drei. - Vier. - Fünf. - Sechs. - Sieben. - Acht. - Neun.« Dann nach einem Zögern, hart, als müßten sie sich dazu erst überwinden: »Zehn! Rotte, zwei Schritte vorwärts, marsch!«
»Eins. - Zwei. - Drei ...«
Die Rotten wurden zu einem Zuge geschlossen.
»Eßschalen auf dem Boden abstellen. Stellt!« - »Abteilung, rechts Front!« - »Direktion das weiße Kreuz im Steinbruch, Abteilung marsch!« - »Abteilung halt!« - »Kehrt euch!«
Plötzlich waren die Fahrküchen verschwunden.
Plötzlich standen zwischen dem Bataillon und der Abteilung unter dem Kreuz die Ungarn. Auf ihren Gewehren blitzten die Bajonette.
Plötzlich war das ganze Bataillon umringt von Bajonetten und Maschinengewehren.
Während der Major vor der Front den Befehl des Armeekommandos verliest, daß wegen der Meuterei in Prag ein jeder zehnte Mann des Bataillons erschossen werde, ist kein Gedanke an Prag mehr da. Dann ist nur mehr ein kleines Wort da: »Erschossen.«
Dann kracht die Salve.
Dann schreien sie.
Ein jeder stirbt in diesem Schrei.
Keiner will sehen, was dort im Steinbruch geschah.
Dann hören sie die Stimme des Majors. Wahrscheinlich steht er vor dem ungarischen Kommandanten. Er bittet um ein anständiges Begräbnis.
Dann knallt seine Pistole.
Es klingt wie ein armseliger, verspäteter Widerhall hinter der längst verrollten Salve her.
Sie stehen, als man den Major an ihnen vorüberträgt. Vor der Pistole in der herabhängenden Hand salutieren sie.
Sie schleppen sich in die Wagen zurück und verkriechen sich im Stroh wie kranke Tiere vor dem Verenden. Aber die Schläge der Beilpicken und das Knirschen der Spaten dringt auch durch die angepreßten Fäuste in die Ohren.
Die Ungarn graben.
Das Bild des Steinbruchs stand vor allem. Und das Rattern der Wagenräder über die Gleisfugen hin war nur das rollende Echo der Salve aus den ungarischen Gewehren.
Auf einer kurzen Rast wurden sie vor dem Zuge vergattert. Man mußte sie aus den Wagen herausziehen wie kranke Hunde aus den Hütten. Sie standen mit hängenden Schultern, ergeben und bereit, alles über sich ergehen zu lassen.
Mit heiserer Stimme sagte der Hauptmann vor sich hin: »Das Regiment ist aufgelöst.« Dann befahl er wieder fest und hart: »Die Mannschaft wird auf andere verläßliche Truppenteile aufgeteilt werden. - Einwaggonieren!«
Sie wurden neu in Gruppen geordnet, zu zehn, zu zwanzig, selten zu mehr. Sie mußten die Wagen wechseln. Einer meinte, der Hauptmann tue das zu seinem Vergnügen und er mische sie durcheinander wie Spielkarten.
Jeder Gruppe wurde ein Deutscher, den größeren entsprechend mehr, zugeteilt. Wie Mohn auf dem Kuchen, sagten die Tschechen, und sie wüßten schon, warum das so geschähe.
Nach einigen Tagen, die mit Gepäckmärschen, Uebungen an Felshängen am Stadleck, Handgranatenwerfen mit Auf und Nieder, Springen, Schleichen und Deckungsuchen, mit Schaufeln und Schanzen vom frühen Morgen bis in die späte Nacht ausgefüllt waren, erfuhren sie plötzlich, daß es an die Front abgehe. Sie seien einem bosnischen Infanterieregiment zugeteilt.
Die Kappen mußten sie gegen den Fez vertauschen Unter diesem ungewohnten Hute kamen sie sich lächerlich vor. Wie daheim auf den Jahrmärkten die Zuckerbäcker, wenn sie türkischen Honig verkauften, spotteten sie.
Mit Oberleutnant Pivko ging etwas vor. Sein Wesen veränderte sich. Man wußte nicht, woran es lag, aber es war merklich, und die Mannschaft beschäftigte sich damit. Daß er mit den tschechischen Offizieren stundenlang in seinem Unterstand hocken blieb, war nicht sehr verwunderlich, saßen doch auch die deutschen Soldaten meist mit ihren Landsleuten auf einem Haufen zusammen, wie sich ja auch die Bosniaken in einer Gruppe hielten.
Aber sein Benehmen beunruhigte.
»Was ist los?« fragten die Deutschen. »Gibt es einen Angriff?«
»Ist er krank?« fragten die Bosniaken.
Die Tschechen aber sehen mit besorgten Blicken und beißen die Kiefer zusammen. »Er soll keine Dummheiten machen«, sagt einer.
Emil Breuer sah sich um, ob niemand in der Nähe wäre. »Bin vorhin an dem Unterstand des Pivko vorbei. Karten klopfen die nicht. Tuscheln bloß miteinander. Hättet sehen sollen, wie die Köpfe auseinanderflogen, als ich vorbeikam! - - Warum hat Pivko die Wachen für heute nacht selber verteilt? Warum ließ er das nicht den Zugführer besorgen? Da steckt was dahinter, sage ich, kein einziger Bosniake steht heute nacht auf einem Posten und kein Deutscher. Heute versehen nur lauter Tschechen die Wache. Das gibt zu denken!«
Zu beginnender Dunkelheit schlugen abermals zwei Granaten zwischen den Linien an derseiben Stelle wie vorgestern ein. Diesmal sandte Pivko keine Patrouille aus, sondern ging allein ins Vorgelände, nachdem er zuvor mit eigener Hand die Hindernisse aus der Hochspannung ausgeschaltet hatte.
Dann kündigte Pivko an, daß er übermorgen seinen Geburtstag feiere und daß es ihm gelungen sei, aus diesem Anlaß einen besonders guten Kaffee zu besorgen. Auch Rum werde es geben und Zucker, so viel ein jeder wolle. Das werde einmal etwas anderes sein als das Jauchewasser, das sie täglich erhielten.
In der Nacht fielen wieder die beiden Granaten ein. Abermals ging Pivko allein nach vorne. Erst gegen Morgen kam er in den Graben zurück.
Tags darauf blieben jedoch die beiden Granaten aus, als ob der Italiener das Fest des Oberleutnants nicht stören wollte.
Um die Feierlichkeit zu heben, verteilte der Feldwebel den Kaffee in die vorgehaltenen Eßschalen. Den Zucker und den Rum solle ein jeder beim Oberleutnant selber holen und möge dabei gleich seinen Glückwunsch anbringen.
Bevor sie der Oberleutnant aber bei sich vorließ, süßte und würzte er noch den Kaffee für die Feldwachen und ließ die Kochkisten von Freiwilligen dahinbringen.
Christopher hob die Eßschale zum Munde und tat einen kräftigen Schluck.
Der Rum war scharf. Vielleicht war er verdorben.
Kann Rum verderben?
Es ist doch Zucker in der Brühe. Woher kam der bittere Geschmack?
Als der Feldwebel eben die Wachen abfertigte, trat ein Mann der Maschinengewehr-Abteilung vor. Die Abteilung habe zu wenig Munition, meldete er. Der Nachschub sei schon zweimal angefordert worden, es sei jedoch von hinten die Antwort gekommen, die Kompanie hätte die Anforderung selber widerrufen.
»So?« sagte der Feldwebel gleichgültig. »Weiß Gott, was da wieder für eine Sauerei dahintersteckt!«
Wenn heute nacht etwas losgehe, könne sie der Italiener mit einem nassen Fetzen erschlagen«, meinte der Mann. Warum denn ausgerechnet heute etwas losgehen solle? Der Feldwebel ließ den Mann stehen und teilte die Wachen.
Während des Abmarsches bemerkte Christopher, daß heute nur deutsche und bosnische Mannschaften auf Wache zogen.
Sie waren froh, als sie endlich in der Feldwachstellung angelangt waren und niedersitzen konnten. Ein Gähnen befiel sie und war nicht aus dem Halse zu würgen.
Einer befürchtete, der Italiener hätte ein neues Gas erfunden, das unsichtbar und geruchlos sei und einschläfere.
Die Posten taumelten im Stehen. Erst hielten sie sich mit den Händen am Grabenrand aufrecht, dann aber mußten sie sich mit dem ganzen Körper daran lehnen, um nicht umzufallen. Aber die Füße knickten ihnen unter dem Leibe weg. Schon nach einer Viertelstunde mußte abgelöst werden. Aber es war schwer, die Männer, die an ihre Stelle treten sollten, hochzubringen.
Plötzlich stand Oberleutnant Pivko unter ihnen. Keiner hatte seine Ankunft gehört oder gesehen. Die Mannschaften waren bereits so trunken, daß sie ihre Not dem Oberleutnant nur mehr lallen konnten.
Was er ihnen zum Troste sagte, nahmen sie nicht mehr auf. Sie hörten seine Stimme nur wie aus der Ferne und spürten, daß er ihnen beruhigend die Hand auf die Schulter legte.
Christopher beobachtete den Oberleutnant auf seinem Gang durch die Reihen der Sitzenden so scharf, als es die Dunkelheit gestattete.
Lächelte Pivko?
War er befriedigt, seine Mannschaft in diesem Zustand anzutreffen?
»Legt Euch nur nieder«, hörte er Pivko zu den Posten sagen. »Wochenlang geschah hier nichts. Warum sollte denn heute etwas losgehen? Ich passe schon auf.«
Die Posten fielen wie Säcke zusammen und lagen wie erschlagen. Pivko verschwand.
»Die Posten!« keuchte Christopher. »Er erlaubt den Posten, zu schlafen! Das ist doch Wahnsinn. Wahnsinn ist das! Oder Verrat!«
Christopher warf sich über Witmann. »Kleiner! - Kleiner! - Auf - hörst Du? - Verrat!«
Dann sehen sie es auftauchen.
Die dort kommen, tragen Fez. Man sieht es gegen den Himmel.
Ist das der Feind?
Es ist der Feind.
»Warte noch, solange Du bis zwanzig zählst, dann schieß!« Christopher springt davon.
Eine Patrouille taucht vor ihm auf. Ohne zu bedenken, rennt er auf sie zu. Deutschmeister!
Deutschmeister!
Er stößt ihnen entgegen, was er weiß.
Die Patrouille stürmt davon.
Er wankt und greift nach einem Halt ins Leere. Seine Hand faßt Draht. Er hält sich an den Hindernissen. Sie sind aus dem Strom geschaltet. Das ist sein Glück. Aber auch das ist Verrat.
Bei Feldwache eins fallen Schüsse. Zwei drei Dann ist es auch dort still.
Ueberrumpelt!
Im Schlaf erschlagen!
Mit dem Kolben erschlagen.
Verrat!
In der Stellung schlafen sie alle.
Christopher stößt sie mit dem Fuße. Sie sind nicht zu erwecken. Er findet eine Rakete, schießt sie ab.
Vom Himmel schreit es rot: Verrat!