Ist es denn ein Wunder? - DER SPIEGEL
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Briefe

Ist es denn ein Wunder?
• aus DER SPIEGEL 4/2003
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ist es denn ein Wunder?

Nr. 3/2003, Handel: Die anhaltenden Rabattschlachten verwirren nicht nur die Konsumenten

Konsumunlust scheint das neue Lieblingswort zu werden, mit dem viele Probleme in der Wirtschaft zu erklären sind. Wenn eine Erhöhung der Sparrate von 9,8 auf 10,7 Prozent schon ein echtes Problem für die Wirtschaft ist, dann bin ich mal gespannt, was passiert, wenn all die jungen Leute, denen jetzt ihre zukünftige Rente dahinschwindet, anfangen, für ihre private Altersvorsorge zu sparen. Macht dann die Wirtschaft ganz zu?

WORMS RICHARD STRIDDE

So, so ... Maßhalten, dabei aber konsumieren. Sich verschulden, aber nicht überschulden. Über zwei Millionen Haushalte in der BRD sollen ja schon überschuldet sein. Vielleicht wird nicht so viel konsumiert, weil man gar nicht so viel braucht ...

NÜRNBERG HANS PARSCH

Im Grunde stimme ich den Aussagen des Artikels zu. Doch ist es denn ein Wunder, dass die Leute immer weniger kaufen? Was nützt es mir, Besitzer einer neuen Brotschneidemaschine zu sein, wenn es die Zähne von mir oder die meiner Familienmitglieder nicht mehr tun, weil ich die Zahnarztrechnungen nicht bezahlen kann? Da tut es mein altes Messer doch genauso.

TREBUR (HESSEN) THOMAS BORGER

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