James Blake - DER SPIEGEL
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James Blake

• aus DER SPIEGEL 31/2002
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James Blake , 22, aufstrebender US-Tennisprofi, gewinnt immer mehr Fans - nicht nur auf dem Tennisplatz. Der Beau mit Rastahaaren, der innerhalb von nur drei Jahren Platz 32 der Weltrangliste erobert hat, glänzte vergangenes Jahr bei den US-Open mit Selbstbeherrschung - einer Eigenschaft, die bisher weniger zu seinen Qualitäten gezählt hatte: Mit 11 Jahren war er für seine Wutausbrüche so berüchtigt, dass ihn niemand mehr trainieren wollte. Seine gelassene Reaktion auf den Vorwurf, ein afroamerikanischer Linienrichter habe ihn wegen seiner Hautfarbe bevorzugt, brachte ihm daher besonders viele Sympathiepunkte ein. Er sei, so sein Trainer, »mit seiner Rolle gereift und weiß sich zu benehmen«. In seiner Nebenrolle als Frauenschwarm fühlt er sich angeblich nicht recht wohl. Weibliche Aufmerksamkeit auch außerhalb der Sportwelt erregten seine Modefotos. Blake bescheiden: »Ich habe mich nie als attraktiven Mann betrachtet.« Er hofft nun, dass Fans, die eigentlich nur kommen, um ihn anzuschauen, früher oder später merken, dass Tennis gespielt wird.

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