UMWELT Jeder vierte Baum geschädigt
Die extreme Trockenheit des vergangenen Sommers macht den Bäumen in Deutschland schwer zu schaffen. Nach ersten Berichten von Landesumweltbehörden hat die Größe der geschädigten Flächen in mehreren Bundesländern stark zugenommen. In Nordrhein-Westfalen etwa werden nur noch 27 Prozent der Bäume als gesund eingestuft (Vorjahr 33 Prozent), 49 Prozent weisen schwache Schäden (Vorjahr 43 Prozent) auf. Besonders stark litten unter dem Wassermangel Eichen. In Baden-Württemberg sind 29 Prozent des Waldes deutlich geschädigt, 5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald schätzt, dass in diesem Jahr bundesweit jeder vierte Baum geschädigt sein wird. Weil die Blattanlagen in Mitleidenschaft geraten seien, würden die Folgen der Dürre allerdings erst im kommenden Jahr »voll durchschlagen«, fürchtet Bundesgeschäftsführer Bernd Krebs.