Jerusalem-Plan
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DER SPIEGEL 4/1978
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Die islamischen Heiligtümer von Jerusalem sollten künftig von Moslem-Truppen symbolisch geschützt werden. schlug Persiens Schah dem ägyptischen Präsidenten Sadat vor. Um den Israelis die Annahme eines solchen Plans zu erleichtern, sollen die moslemischen Soldaten aus den Staaten kommen, die sich gegenüber Israel am wenigsten feindselig verhielten: aus dem Iran, der Türkei und Marokko. Schah Resa Pahlewi gewann vorletzte Woche Saudi-Arabien für diesen Vorschlag. Die Idee zu dem Jerusalem-Plan allerdings, so behaupten US-Diplomaten. stamme von Präsident Carter, der sie bei seinem letzten Teheran-Besuch dem Schah vortrug.