John Galliano, - DER SPIEGEL
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John Galliano,

• aus DER SPIEGEL 30/2003
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John Galliano, 42, Modedesigner für Christian Dior, leistet einen Beitrag zur Förderung der Fisch verarbeitenden Industrie. Der Brite hat Schuhe aus Lachshaut in seine Kollektion aufgenommen. Diese neueste Alternative zu Krokodil oder anderen Tieren, deren Verwendung regelmäßig Tierschützer gegen die Modeindustrie aufbringt, erfreut sich bei Designern großer Beliebtheit, denn das »cuir de mer« (Leder des Meeres) ist nicht nur sehr strapazierfähig, sondern zeichnet sich auch durch große Elastizität aus. Der Trend könnte für manche Fischfarmen die Rettung sein, denn viele Konsumenten haben Zuchtfisch inzwischen wegen Gesundheits- und Umweltbedenken von ihrem Speiseplan gestrichen. Die Idee, Fisch nicht nur zu essen, sondern auch zu Bekleidung zu verarbeiten, hatte die chilenische Modeschöpferin Claudia Escobar. Mit ihrem Lebensgefährten Greg Morgan gründete sie die Firma Skini in London, die sich auf Fischhautbekleidung spezialisiert hat. Das neueste Modell führt das Material wieder seinem ursprünglichen Element zu: Der Skini-Bikini soll um die 200 Pfund kosten und garantiert nicht nach Fisch riechen.

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