Kämpfer
Mit der Freilassung vieler alter Kämpfer Mussolinis trieb die de-Gasperi-Regierung die ehemaligen italienischen Partisanen auf die Straße. In Rom marschierten sie in alliierten Uniformen und roten Halstüchern auf. Der Präsident der »Nationalen Partisanenbewegung«, Arrigo Boldrini, protestierte energisch gegen die Entlassung der »Erzfaschisten« Fürst V. Borghese und General M. Roatta. Die Regierungspolitik gegenüber der Partisanenbewegung sei »schändlich«. In Mailand lieferten 10000 Partisanen den Regierungspolizisten inmitten des Mailänders Faschingstrubels eine erbitterte Schlacht. Ueber 20 Personen wurden verletzt.
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Der Geist Mussolinis sitzt seinen Henkern immer noch im Nacken. In einer Eingabe an den italienischen Justizminister fordert der Journalist Caputo, seiner im Juli vorigen Jahres erhobenen Klage gegen die ehemaligen Partisanenführer Audisio und Longo endlich stattzugeben. Diese hätten Mussolini und seine Geliebte Clara Petacci, ohne gerichtliches Urteil, hinrichten lassen. Der damalige Befehlshaber der Partisanen-Streitkräfte, General Cadorna, habe ausdrücklich Befehl gegeben, »die Person des Duce und seiner Geliebten nicht anzutasten«.