Katholische Bischöfe haben einen Streit um Kaffee aus Nicaragua ausgelöst. Er wird von der »Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt« (Gepa) über 300 Dritte-Welt-Läden und 3500 Aktionsgruppen vertrieben - ursprünglich mit einem Aufdruck, die US-Regierung versuche, »das Modell Nicaragua in die Knie zu zwingen«. Misereor, Miteigentümer der Gepa, wollte einen neuen Aufdruck. Nun hieß es, das Land drohe »ein Opfer des Ost-West-Konflikts zu werden«, da sich neben den USA auch die UdSSR und Kuba einmischten. Daraufhin wollte eine Reihe Dritte-Welt-Läden den Verkauf boykottieren. Jetzt soll der Kaffee mit einem Kompromiß-Text verkauft werden: Er enthält Hinweise auf die »Beteiligung der USA« und die Gefahr, daß Nicaragua in den Ost-West-Konflikt gerät.
Dieser Ausdruck wurde am 17.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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