»Kalt, aber lecker« - DER SPIEGEL
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SOCIETY »Kalt, aber lecker«

Ariane Sommer, 23, Nichte des »Zeit«-Herausgebers Theo Sommer und als Promi-Party-Dekoration Nachfolgerin von Jenny Elvers oder Julia Siegel, über die Kunst der Selbstinszenierung
• aus DER SPIEGEL 36/2000
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SPIEGEL: Glückwunsch, mit einer einzigen Knutschszene in der RTL-Soap »Gute Zeiten, schlechte Zeiten« schafften Sie es zum Dauergast in den Klatschspalten, wo Sie bereits als »Trägerrakete« gefeiert werden.

Sommer: Die Medien freuen sich halt, wenn sich jemand gut vermarktet. Außerdem ist es ja nicht so, dass ich nichts leiste: Ich singe bald einen Song für das Musical »Jekyll & Hyde«, ich schreibe ein Buch über gutes Benehmen und außerdem eine Kolumne für den »Playboy«. Das ginge ja alles nicht, wenn ich total daneben wäre.

SPIEGEL: War die Kolumne das einzige Angebot des »Playboy«?

Sommer: Ja. Ich habe aber kein Problem damit, mich auszuziehen - etwa am Strand. Aber nicht für den »Playboy«. Es gibt schon zu viele, die ihre Karriere auf Aktfotos begründen.

SPIEGEL: Ihre Karriere gründet unter anderem darauf, dass Sie sich in einem Einkaufszentrum in eine Wanne voller Mousse au Chocolat gelegt haben.

Sommer: Das war für eine Werbeaktion: kalt, aber lecker.

SPIEGEL: Und tags darauf haben Sie die Mousse an Harald Schmidt verfüttert.

Sommer: Da war ich zu Gast und habe ihm eine Portion mitgebracht - Mousse mit dem A-Faktor quasi. Zwei Tage später ist er dann komischerweise krank geworden.

SPIEGEL: Was sagt denn Ihr Onkel von der »Zeit« dazu, dass Sie für den »Playboy« schreiben?

Sommer: Der findet das Klasse und hat mir zugeraten.

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