Karten
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DER SPIEGEL 48/1950
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Nebelige Ungewißheit liegt über den Vorgängen in Tibet. Die im indischen Grenzort Kalimpong sitzenden 200 westlichen und östlichen Journalisten sind vornehmlich auf Gerüchte angewiesen. Selten ertönt Lhasas Sender, Er gehört der indischen Vertretung in Lhasa. Trotz allseitiger frostiger Ablehnung bringt der Kleinststaat El Salvador den Tibet-Fall vor die UNO-Vollversammlung. An Tibets Schicksal kann das wenig ändern. Jawaharlal Nehru wies in Erwartung von Maos Truppen an Indiens Grenze schon darauf hin, daß chinesische Karten die indischtibetanische Grenze zuungunsten Indiens falsch wiedergäben. Richtig seien nur die indischen Karten.