DEUTSCHLAND KARTOFFELN.
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DER SPIEGEL 50/1964
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Die bundesdeutschen Bauern verlieren das Interesse am Kartoffelanbau. In diesem Jahr wurden nur noch 852 000 Hektar mit Kartoffeln bepflanzt und 20 624 000 Tonnen geerntet. Im Jahr 1954 waren es noch 1 190 000 Hektar und 26 769 000 Tonnen. Die Bauern bauen mehr Getreide und weniger Kartoffeln an, weil diese Feldfrucht sich bislang der Automation entzieht: Es gibt noch keine Erntemaschinen, mit denen die Knollen zugleich auf dem Acker gerodet, vom Kartoffelstroh und den Wurzeln getrennt, gesäubert und sortiert werden können. Arbeitskräfte, die diese Arbeit verrichten könnten, sind knapp und teuer.