Kauf
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DER SPIEGEL 19/1953
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Als erste große Nachkriegsinvestition von Auslandskapital in der Bundesrepublik hat eine Gruppe französischer Hüttenwerke die Mehrheit der Harpener Bergbau AG (Nominalkapital 127,6 Millionen Mark) von dem Ruhr-Industriellen Friedrich Flick gekauft. Damit sind die monatelangen Verhandlungen, in denen die Deutsche Bundesbahn als größter deutscher Kohlenverbraucher die Aktienmehrheit aufzukaufen versuchte, zugunsten der französischen Hüttenwerke gescheitert. Durch ihr Defizit von rund 140 Millionen Mark im vergangenen Jahr war es der Bundesbahn bei dem Zwangsverkauf der Harpener Bergbau AG laut Entflechtungsgesetz 27 nicht möglich, erfolgreich mitzubieten.