Klaus Vack, - DER SPIEGEL
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Klaus Vack,

• aus DER SPIEGEL 34/1998
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63, altlinker Vorsitzender des »Komitees für Grundrechte und Demokratie« aus dem hessischen Sensbachtal, sieht sich vom SPD-Kanzlerkandidaten als »Werbeträger« mißbraucht. Gerhard Schröder hatte in seinem Buch »Und weil wir unser Land verbessern ...« 26 Briefe »für ein modernes Deutschland« gebündelt, die er »ebenso an arbeitslose Akademiker, Gewerkschafter aus dem Revier und den jungen DVU-Wähler wie an den Arbeitgeberpräsidenten, den ausländischen Staatsmann und den Soziologieprofessor« geschrieben hatte. Nicht alle Adressaten waren davon erbaut, wie den Antworten zu entnehmen ist (abzurufen bei SPIEGEL Online unter http://www.spiegel.de). Den Bürger- und Menschenrechtler Vack empört, Schröder habe »nicht gefragt, ob ich mit Ihnen in einen Briefwechsel dieser Art treten wolle«. Der Kanzlerkandidat habe den Brief an ihn »geschrieben-schreiben-lassen«, um »mit dem Namen Klaus Vack und seiner bürger- und menschenrechtlichen Aura Ihre beziehungsweise Ihrer Werbeberater Überlegungen zu innerer Sicherheit und Bürgerrechten zu verknüpfen«. Kurzum, so der düpierte Mahner aus dem Sensbachtal: »Sie dringen auf meine Person ein und bekleben mich öffentlich mit Ihrer Duftmarke.«

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