KOPPEL - DER SPIEGEL
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Briefe

KOPPEL
• aus DER SPIEGEL 37/1951
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KOPPEL

(Nr. 33/51 Deutschland)

Ich versage es mir, die Rolle zu untersuchen, die Herr Fischer in der mich angehenden Angelegenheit spielt und stelle lediglich sachlich richtig, daß ich mich ihm gegenüber keinesfalls als »Kaiser-Buchholz« »ausgewiesen« habe. Schon deshalb nicht, weil meine einzige Beziehung zu dem Minister Kaiser darin besteht, daß sein Ministerium sich für meinen in dem Artikel zitierten, ganz und gar nicht »süßen« Stoff interessiert hat.

Ich habe Herrn Fischer gegenüber vielmehr vor Zeugen ausdrücklich und wiederholt betont, daß ich nur aus eigener Initiative darum bemüht sei (und es heute noch bin), gewissen, jedem Filmschaffenden geläufigen, für den deutschen Film wichtigen, dennoch leider aus begreiflicher Vorsicht schwer zu erhärtenden Gerüchten auf den Grund zu kommen.

Daß dieses undankbare Unterfangen in eine Diffamierung meiner Person umgefälscht wird, stellt für mich einen ungewollten Beitrag zu dem von mir aufgerollten Problem dar. Ich kann daher einstweilen darauf verzichten, auf den Artikel selbst einzugehen und beschränke mich auf nachfolgende gereimte Schlußbetrachtung:

Der Bumerang

Ganz real und sehr verkoppelt
fliegt der Bumerang zurück,
Kaiser-Buchholz, sans-sculottet,
sinnvoll zeigt sein Hinterstück.

Moral:

Weil, wen's angeht, sieht dabei
sein gespeigelt Konterfei.

Köln

Gerhard T. Buchholz

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