Kusch - DER SPIEGEL
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Briefe

Kusch
• aus DER SPIEGEL 50/1993
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Kusch

(Nr. 48/1993, Jagd: Die letzten Großwildjäger)

Daß Elefanten zahlenmäßig eine Gefahr für sich selber werden, muß genauer erklärt werden. Es stimmt, daß sie viel zerstören, doch die außer Kontrolle geratene menschliche Bevölkerungsexplosion drängt die grauen Riesen auf immer enger werdende Gebiete zurück: Das Übel ist wieder der Mensch. *UNTERSCHRIFT: Kloten (Schweiz) DANIEL HAUENSTEIN

Sehr schön haben Sie die Peinlichkeit der Jagdpauschalreise entlarvt. Der Tierwelt jedoch wurde aus typischer Großwildjägerperspektive eine gar nicht vorhandene Gefährlichkeit angedichtet. Krassestes Beispiel ist der afrikanische Kaffernbüffel. Er frißt überwiegend Gras, niemals Menschen - wie übrigens auch der spanische Kampfstier. Nahezu alle Opfer von Büffelangriffen haben zuvor auf das Tier mit mäßigem Erfolg geschossen. Meine Freundin begegnete auf dem Abstieg vom Mount Kenia einer Gruppe von 15 Büffeln. Auf »Kusch!« und zweimaliges Klatschen flüchteten sie. *UNTERSCHRIFT: Freiburg HENNING LEGE Diplombiologe

Was bringt es euch, ihr reichen Mörder, wenn ihr euch schön in eurem Sessel zurücklehnen und sagen könnt: »Oh toll, heute habe ich wieder zwei Elefanten geschossen«. WAS? *UNTERSCHRIFT: Drage (Nieders.) CHRISTINE DAHM 12 Jahre

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