LÄRM - DER SPIEGEL
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Briefe

LÄRM
• aus DER SPIEGEL 25/1955
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LÄRM

(Nr. 22/1955, Recht)

Wir haben mit großem Interesse Ihre Reportage »Lärm um Mitternacht« gelesen. Das herausgestellte Beispiel ist insofern besonders charakteristisch, als gerade die lärmbedingten Schlafstörungen geeignet sind, die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit zahlloser berufstätiger Menschen erheblich zu beeinträchtigen. Eine Unterscheidung zwischen Lärm, der nur »belästigt«, und solchem, der »die Gesundheit schädigt«, gibt es übrigens streng genommen nicht. Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation bedeutet »Gesundheit« den Zustand optimalen psychischen und physischen Wohlbefindens. Da ständige Lärmstörung, besonders in der Nacht, das psychische Wohlbefinden durchaus zu stören geeignet ist und hierdurch mannigfaltige Funktionsstörungen des Organismus hervorgerufen werden können, wird hier allgemein von »gesundheitsgefährdendem« Lärm gesprochen.

Bad Godesberg

DR. MED. V. TISCHENDORF Deutscher Arbeitsring für Lärmbekämpfung

... Das Lärm-Diagramm auf Seite 14 Ihrer Nr. 22 sollte in allen Filmtheatern gezeigt werden ... Ich bitte, den tapferen Kämpfern für ein wenig Nachtruhe meine Anerkennung und herzlichen Grüße zu übermitteln ... Dieses Heft habe ich dreimal gekauft und allen Bekannten zu lesen gegeben.

Bremen

DR. PRETORI

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