Deutschland Leo Penta
wurde 1996 aus den USA an die Katholische Fachhochschule Berlin geholt, um als Professor für Gemeinwesenarbeit und -ökonomie die in Deutschland weitgehend unbekannte Studienrichtung »Community Organizing« zu installieren. In New York hatte Penta seit Ende der siebziger Jahre - während der schlimmsten Finanzkrise der Millionen-Metropole - maßgeblich mitgeholfen, den damals größtenteils verwahrlosten und stark entvölkerten Stadtteil Brooklyn zu sanieren. Fast ohne öffentliche Mittel bauten Bewohner, Unternehmerverbände, Vereine und Kirchengemeinden Brooklyn damals gemeinsam wieder auf.
Penta studierte in Deutschland und Österreich Philosophie und katholische Theologie. 1985 promovierte er an der Freien Universität Berlin. Gemeinsam mit seinen Studenten arbeitet der Hochschullehrer derzeit an Community-Organizing-Projekten in den Berliner Stadtteilen Neukölln und Schöneweide.