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DER SPIEGEL 18/1949
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Ilja Ehrenburg wußte sich auf der sicheren Seite, als er kürzlich mit sowjetischen Schriftsteller-Kollegen diskutierte. Zur Debatte stand der neue Ehrenburg-Roman »Der Sturm«, in dem ein russischer Paris-Emigrant sich erst in eine Französin, dann in eine Russin und schließlich wieder in die Französin verliebt. Alle Vorwürfe, sein Werk sei kosmopolitisch angehaucht und sowjetunwürdig, beantwortete Ilja mit der Bitte, aus den vielen lobenden Leserbriefen vorlesen zu dürfen. Der erste genügte: »Ich finde Ihr neues Buch sehr gut. Viel Glück. J. V. Stalin«.