Lisa Wright,
29, Londoner Designerin, wurde für die Entdeckung einer Marktlücke von Prince Charles mit einem Darlehen zur Unterstützung junger Unternehmer belohnt. Die ehemalige Krankenschwester entwirft Roben für Transvestiten. Mit ihren Cocktail- und Ballkleidern will die Modemacherin ihre Klientel (circa zwei Millionen Briten) vom Stigma der abnormen Veranlagung befreien. Nach Einschätzung Wrights sind die meisten besserverdienende Ehemänner und haben schlicht Spaß daran, sich in der Freizeit als Frau zu verkleiden. »Männer sind anders gebaut als Frauen«, entdeckte Wright, »sie brauchen Kleider mit breiten Schultern, schmaler Brust und einem Stehkragen, der den Adamsapfel bedeckt.« Erstes Model der Firma »Tranzit« wird Wrights Lebensgefährte, der »so phänomenal darin aussieht«, daß sie »manchmal regelrecht eifersüchtig« ist.