Madonna
Madonna , 45, alternde Pop-Queen, mag auf ihrem Besitz keine Wanderer dulden. Die Naturanhängerin bewohnt mit Ehemann Guy Ritchie im malerischen Wiltshire ein Landgut mit umgerechnet rund 500 Hektar. Doch durch Wanderer fühlt sie ihr stilles Glück im Winkel bedroht. Daher beklagte sie in einem Schreiben an Premier Tony Blair die neuere Gesetzgebung, in der so ziemlich alle größeren Ländereien Großbritanniens geöffnet wurden für das lustwandelnde Publikum. Prompt erhielt sie im vergangenen Jahr von den zuständigen Behörden die Zusage, dass wenigstens sieben Hektar ihres Landes von Wandererstiefeln verschont bleiben sollen. Das ist ihr nicht genug. So wird nun in einer öffentlichen Untersuchung der Streit entschieden. Ende März soll das Urteil fallen. Nichts dagegen hat die Sängerin, die sich schon mal im Tontaubenschießen übt, dass Jäger ihren Besitz durchstöbern auf der Pirsch nach Fasan und Birkhuhn. Nur vermögend müssen die Jagdgenossen sein. Angeblich bis zu 14 000 Euro zahlen betuchte Waidmänner pro Jagdtag auf Madonnas Landgut Ashcombe House. Bei einer solchen Veranstaltung dürfen sie dann aber auch bis zu 300 Vögel abknallen. Was die Tierschützer schwer verärgert hat, erfreut die Einheimischen des benachbarten Dorfes. Denn die Jäger zechen und nächtigen in den lokalen Gasthöfen und lassen viel Geld im Dorf.