Märkte - DER SPIEGEL
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Hausmitteilung Märkte

• aus DER SPIEGEL 48/1988
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Datum: 28. November 1988 Betr.: Märkte

54 Millionen Dollar für van Goghs »Schwertlilien«, 25 Millionen für Picassos »Mutterschaft« und Hunderttausende bis Millionen auch für Werke lebender Künstler - der internationale Kunstmarkt ist außer Rand und Band. Wer oder was macht diese Preise? Wer sind die (oft anonymen) Käufer? Geht es - etwa am Montag dieser Woche, wenn Picassos »Akrobat und junger Harlekin« (siehe Titelbild) versteigert wird - noch weiter aufwärts, oder ist ein böses Ende nah?

Der SPIEGEL-Titel berichtet über die Mutation der Kunstmärkte zu Spielhöllen mit Milliarden-Umsatz (Seite 180). SPIEGEL-Reporter Peter Schille beschreibt die monströse Spekulation um die Ware Kunst in einer dreiteiligen Serie. Schille, selber seit 20 Jahren Sammler ("aber ein bescheidener") zeitgenössischer Kunst von Beuys bis Salvo, hat dem Boom weltweit nachgeforscht. Er recherchierte bei Sammlern, Galeristen und Auktionatoren in New York und London, Köln und Düsseldorf, beim Bilder-Baron Thyssen-Bornemisza im Tessin und in Japan, wo nach Meinung des amerikanischen Großgaleristen Glimcher heute neben Deutschland »die übelsten Typen« neureicher Kunstraffer hausen (Seite 184).

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