Manfred Rommel - DER SPIEGEL
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PERSONALIEN Manfred Rommel

• aus DER SPIEGEL 17/1983
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Manfred Rommel, 54, CDU-Oberbürgermeister von Stuttgart, läßt Stadtstreichern, die sich in der City tagsüber zu Trinkgelagen versammeln, »ab sofort« den Alkohol polizeilich entziehen. Um die Fußgängerzonen der Innenstadt, darunter vor allem auch den Marktplatz direkt vor Rommels Rathaus, von singenden Säufern freizuhalten, hat Rommel den Alkoholkonsum auf »Verkehrsflächen«, insbesondere in Fußgängerzonen, als »verkehrswidrige Nutzung« erklärt, die »in dieser Form nicht mehr hingenommen« werde. Den Pennern - rund 2000 treiben sich ständig in Stuttgart herum - wird der Alkohol weggenommen; beschlagnahmte Flaschen werden in einer ehemaligen Zuckerfabrik verwahrt, »und dort gegen Empfangsbescheinigung an bestimmten Tagen herausgegeben«. Angebrochener und verderblicher Alkohol »wird vernichtet«. Rommel weiß zwar, daß Stadtstreicher kein Bußgeld bezahlen könnten, er behält sich jedoch bei Zuwiderhandlung die »Ahndung nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz« in Fällen von unzulässigem Lärm und Belästigung der Allgemeinheit vor.

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