Mark Warnecke - DER SPIEGEL
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Mark Warnecke

• aus DER SPIEGEL 32/2000
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Mark Warnecke, 30, Weltrekordschwimmer und Medaillenkandidat in Sydney, frönt einer riskanten Leidenschaft. Weil dem Medizinstudenten, der sich derzeit auf seine vierten Olympischen Spiele vorbereitet, der Trainingsalltag im Helmholtzbad von Essen-Rüttenscheid zu eintönig ist, fährt er »zur mentalen Abkopplung« in seiner knapp bemessenen Freizeit Autorennen. Etwas unkonventionell sind dabei die Methoden des Quereinsteigers, sich mit den Rennstrecken vertraut zu machen. Bevor Warnecke am vorvergangenen Wochenende am Hockenheimring einen 370 PS starken Porsche 911 GT3 bestieg, erkundete er den Formel-1-Kurs als Sozius auf einem Motorroller. Vorkenntnisse von der Ideallinie hatte der passionierte Raser ("andere bohren in der Nase, ich fahre 280") virtuell erworben: am Joystick eines Videospiels. Zum achten und letzten Mal vor Beginn der Olympischen Spiele saß der Schwimmstar am vergangenen Wochenende im Cockpit eines Rennwagens - zum Missfallen seines Trainers Horst Melzer. Doch Warnecke lassen derlei Bedenken kalt: »No risk, no fun.«

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