Max Strauß - DER SPIEGEL
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Max Strauß

• aus DER SPIEGEL 18/2005
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Max Strauß , 45, Sohn des früheren CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß, hat auch nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung durch das Landgericht Augsburg beste Beziehungen. Für die festliche Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. in Rom organisierte Max Strauß nicht nur Karten für sich und mehrere Freunde, er wurde sogar auf der Ehrentribüne hinter den Vertretern anderer Religionen platziert und hatte somit einen besseren Platz als etwa der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber. Strauß war mit dem Privatjet eines Münchner Unternehmers angereist. Dass der frühere Rechtsanwalt mit einer Vorliebe für internationale Rüstungsgeschäfte überhaupt reisen darf, hat viele aus der bayerischen Delegation um Stoiber überrascht. Denn Strauß, den das Gericht zu drei Jahren und drei Monaten Haft verdonnerte, ist bis zur endgültigen Entscheidung über das Urteil nur gegen strenge Auflagen auf freiem Fuß. Die Reise in den Vatikan hatte er jedoch bei der Augsburger Justiz angemeldet und genehmigt bekommen.

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