Michael Jackson,
38, folgt dem Trend schwarzer Amerikaner, die im Südafrika ohne Apartheid eine neue Heimat suchen: »Ich bin glücklich, wieder zu Hause zu sein«, hauchte der Popstar auf dem Johannesburger Flughafen und flüchtete unter einen Schirm, um sein rosiges Gesicht nicht der Wintersonne auszusetzen. Nach einem »Happy Birthday«-Song bei Nelson Mandelas Geburtstagsparty kündigte »Wacko Jacko« an, er werde sich am Kap ein Haus kaufen, weil er »dies Land so liebe«. Doch der »King of Pop« traf nicht nur auf jubelnde Fans: Die Johannesburger Zeitung The Star verbreitete hämisch Einzelheiten über Jacksons Gesichtsoperationen; und ein Schwarzer witzelte im Radio, das neue Südafrika sei offen für alle Rassen, er frage sich nur, »zu welcher Jacko gehören möchte«.