Michael Reagan - DER SPIEGEL
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PERSONALIEN Michael Reagan

• aus DER SPIEGEL 22/1981
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Michael Reagan, 35, Adoptiv-Sohn des US-Präsidenten, fühlt sich »vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen« und von der Presse verfolgt. Reagan jr. hatte seinen Posten als Vizepräsident einer kleinen Fabrik für Maschinenteile vergangene Woche quittiert, nachdem publik geworden war, daß er in Werbebriefen an verschiedene Militärstützpunkte die Präsidentschaft seines Vaters nutzte. Solange Ronald Reagan den Ton angebe, schrieb Sohn Michael, würden die US-Streitkräfte reorganisiert und verstärkt. »Wir möchten an dieser Entwicklung teilhaben«, fügte er für seine Firma hinzu. Daß er damit ins Gerede kam, kann der Präsidenten-Sohn nicht verstehen: »Jeder andere kann sagen: 'Ronald Reagan ist ein prima Präsident.' Wenn ich schreibe, mein Vater ist ein großartiger Präsident, dann habe ich die Presse am Hals.« Das Weiße Haus beobachtet die Aktivitäten des Reagan-Juniors mit Sorge und befürchtet ein weiteres »Billy-Gate« wie zu Carters Amtszeit, als Präsidenten-Bruder Billy Carter mit seinen Eskapaden Schlagzeilen machte.

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