Die Lust an der Verkleidung, verkleidet als plumpe Lustigkeit. In der Titelrolle: Freddy Quinn.
21.45 - 22.30 Uhr ARD
Die Zeit, die mir noch bleibt . . .
Vermächtnis eines Verstrahlten: Wladimir Tschernosenko war einer der drei Chefliquidatoren bei den Aufräumarbeiten im zerstörten Kernkraftwerk von Tschernobyl. Sein Rest-Leben (Ärzte S.179 schätzen: drei Jahre) will der Kernphysiker nutzen, um möglichst viel von seinem Wissen über den bisher größten technischen Unfall dieses Jahrhunderts weiterzugeben. Detlef F. Neufert hat den ungewöhnlichen Mann porträtiert.
22.00 - 22.30 Uhr Nord III
Staats-Theater
Rote Teppiche, strammstehende Soldaten, steife Empfänge: Martina Zöllner hat sich bei Staatsbesuchen, Gipfeltreffen und Nationalfeierlichkeiten angesehen, wie der deutsche Staat sich zelebriert.
22.15 - 23.55 Uhr Hessen III
Betrogen
Wenn er sein Macho-Image ironisch durchbrechen kann, läuft Clint Eastwood zur Höchstform auf. Aber selten war er so gut wie in diesem von Don Siegel inszenierten Bürgerkriegsdrama (USA 1971): Die meiste Zeit ist er mit einem langen weißen Nachthemd bekleidet. Als verletzter Soldat der Nordstaaten hat er mitten im Feindesgebiet Asyl und Pflege in einem Mädchenpensionat gefunden. Anfangs genießt er es, als Hahn im Korb umschwärmt zu werden. Doch dann schlägt, was wie eine Komödie begann, in nackten Horror um.
23.05 - 0.25 Uhr ARD
Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten
Die Lust an der Verkleidung, verkleidet als Nachdenklichkeit. Regie: Wim Wenders.