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Monate

• aus DER SPIEGEL 24/1952
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Der ehemalige General Geyr von Schweppenburg (s. auch S. 5: »Guderian an der Spitze") äußerte nach Bonner Meldungen in kleinem Kreise Kritik an den bisher erkennbaren Wehrbeitrags-Plänen:

* eine eineinhalbjährige Dienstpflicht sei für eine »Defensiv-Armee« nicht notwendig,

sie sei offensichtlich als Forderung der anderen Seite akzeptiert worden. Auch die Schweiz bleibe trotz der neu hinzugekommenen Panzerausbildung bei einer viermonatigen Grundausbildung mit nachfolgenden Übungen. Wenn schon die deutsche Unterschrift für die eineinhalbjährige Dienstzeit unter den EVG-Verträgen stehe, dann solle man wenigstens dem Schweizer Vorbild folgen: Grundausbildung von etwa sechs Monaten, die weiteren Monate

in Form von späteren, zeitlich gestaffelten Übungen.

* den Verhandlungspartnern fehlten hinreichende praktische Panzererfahrungen, sowohl auf dem Schlachtfelde als auch im Ausbildungswesen.

* die angekündigte Auslese-Dienstpflicht (grundsätzlich Wehrpflicht, einberufen wird jedoch nur ein Teil der Wehrpflichtigen) leiste einer »Auswahl« zuungunsten der »Volksschichten ohne Beziehungen« Vorschub. Das Beispiel der Auslese-Dienstpflicht in den USA verlocke nicht zu einer Nachahmung.

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