MONTAG - DER SPIEGEL
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MONTAG

19.35 - 21.15 Uhr. ZDF. Mit eisernen Fäusten
• aus DER SPIEGEL 48/1990
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Indianer stehlen Trapper Bass (Burt Lancaster) die Felle und lassen ihm einen schwarzen Sklaven (Ossie Davis) zurück. Mit Chuzpe und der Hilfe einer Saloon-Dame (Shelley Winters) bekommt der Bestohlene am Ende mehr zurück, als ihm geklaut wurde. Sydney Pollacks Western (USA 1967) kann, wie die US-Kritik anmerkte, den ironischen Ton nicht immer durchhalten und rutscht dann und wann in unangenehme Feierlichkeit ab.

20.15 - 21.04 Uhr. ARD.

Pfarrerin Lenau

Unter den Talaren ist noch Trallala für tausend Jahre, denken die TV-Götter und schicken mit dieser neuen Pfarr-Serie von Felix Huby nach der scheinheiligen Nonne Maria ("Wie gut, daß es Maria gibt") und dem Pfarrer Kempfert (viel Leib und wenig Seele) die gebrechliche Gottesfrau Lenau (Irene Clarin) ins Rennen. Vergebt ihnenö

21.15 - 21.45 Uhr. ZDF.

WISO

Themen: Gefahr für deutsche Industrie durch schwindsüchtigen Dollar; wenn der Anwalt Fehler macht; warum ein Unternehmer nun doch »drüben« bleibt.

22.15 - 23.15 Uhr. ZDF.

Verlorene Welten

Zum Thema »Deutschland heute« animierte die Film-Autorin Jutta Szostak Regisseurin Freya Klier und die Schriftstellerinnen Herta Müller und Irene Dische zu »Variationen über Deutsches«.

23.05 - 0.45 Uhr. ARD.

Mapantsula

Der Film (Südafrika/Australien/England 1988) erzählt die Geschichte eines brutal-egoistischen Eckenlungerers und Straßenräubers aus Soweto (Thomas Mogotlane), den die südafrikanische Polizei als Spitzel auf Bürgerrechtler ansetzen will und die Erkenntnis buchstäblich in den Kopf prügelt. Regisseur Oliver Schmitz konnte den im Apartheid-Staat verbotenen Film nur drehen, indem er der Zensur ein verwässertes Krimi-Drehbuch vorlegte und den Streifen in England montierte. Weiße kommen nur als Randfiguren vor, und bei der Betrachtung des in englischer, in Afrikaans- und Zulu-Sprache gedrehten und gelegentlich arg brav erzählten Films entsteht ein reizvoller Effekt: In den Milieuszenen aus dem Schwarzenviertel Soweto wirkt der Spielfilm authentisch und beklemmend wie eine Dokumentation.

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