Nicht ganz so spannend wie »Alien«, aber dafür live und real: Deutsche Astronauten experimentieren mit Pilzen und Kresse-Keimlingen in der Schwerelosigkeit. Täglich auf extra eingerichteten Sonderkanälen im Bremer, Hamburger und Münchner Kabelfernsehen oder über eine 90-Zentimeter-Satellitenantenne, die auf DFS 2 Kopernikus ausgerichtet ist.
15.03 - 16.10 Uhr. ARD.
Die Wüste lebt
. . . und feiert eine wilde Party: Skorpione lassen sich von den Klängen einer Polka zur Balz animieren, Eichhörnchen reiten übermütig auf Schildkröten. Walt Disneys Darstellung der Nevada-Wüste als großes Entenhausen wurde 1953 mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.
21.00 - 21.42 Uhr. ARD.
Report
Aus München. Geplant: Die Killertruppen der Stasi / Kriminelle Selbstbedienung im Sozialstaat / Die SPD ohne Führungspersonal / Hinter den Fassaden der Fußball-Bundesliga.
22.15 - 0.10 Uhr. ZDF.
Mosquito Coast
Eines Tages hat Allie Fox (Harrison Ford) von den USA die Nase voll und zieht mit seiner Familie in den Dschungel von Honduras. Das Wilde, Unberührte lockt ihn - aber nur als Herausforderung an den menschlichen Schaffensdrang: Der permanent quasselnde Fox, der nichts so sehr haßt wie Missionare, will die Eingeborenen mit einer von ihm erfundenen Eisfabrik beglücken. Er scheitert mit dem aberwitzigen Projekt ebenso, wie das australische Regiewunder Peter Weir und der amerikanische Erfolgsautor Paul Schrader daran gescheitert sind, den gleichnamigen Roman von Paul Theroux für die Leinwand zu adaptieren. »Wären Weir und Schrader die Erfinder ihrer Geschichte«, resümierte die Frankfurter Allgemeine, »sie dürften unserer Anerkennung sicher sein. Aber so ist das Bessere wieder einmal des Guten Feind.«