NEGATIVES ECHO.
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DER SPIEGEL 51/1970
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Die Suche nach einem neuen Namen für »Gastarbeiter« mobilisierte alte Vorurteile. Beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln, der in einem Preisausschreiben dazu aufgerufen hatte, andere Bezeichnungen für die ausländischen Arbeitnehmer in der Bundesrepublik zu finden, trafen zwar über 15 000 Zuschriften ein, darunter waren aber auch Benennungs-Vorschläge wie »Arbeitsplatzräuber«, »Judensäue«, »Dreckschweine«, »Zuhälter«, »Makkaronifresser«, »Kameltreiber« und »Bärenführer«. Die Aktion hatte, so resümierte der Leiter der Sonderprogramme für Gastarbeiter beim WDR-Fernsehen, Friedhelm Porck, »im ersten Anlauf ein erschreckend negatives Echo«.