Nur einer in Sicht - DER SPIEGEL
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Briefe

Nur einer in Sicht
• aus DER SPIEGEL 13/1993
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Nur einer in Sicht

(Nr. 11/1993, Parteien: SPD-Ministerpräsident Rudolf Scharping und Grünen-Minister Joschka Fischer über den Kurs der Bonner Opposition)

Nicht Björn Engholm sollte Kanzler werden. Zur Zeit ist nur einer in Sicht: Joschka Fischer. Ein Politiker mit Vision, Durchblick und Durchsetzungsvermögen saß einem ideenlosen Nachplapperer blutleerer Politsprüche gegenüber. Einer wie Fischer ist in der SPD weit und breit nicht zu sehen. *UNTERSCHRIFT: Simmelsdorf (Bayern) WOLBERT SCHNIEDERS-KOKENGE

Ich gebe Herrn Fischer recht, wenn er sagt, unser Land brauche Alternativen. Denn ohne Alternativen gibt es keine Politik. Die SPD leistet mit ihrem Anbiederungskurs einen weiteren Beitrag zum Einheitsstaat, in dem die Menschen ihr Denken abgenommen bekommen. *UNTERSCHRIFT: Berlin PETER GERKING

Das Spekulationsgerede über diverse Koalitionsmöglichkeiten hängt mir langsam zum Halse heraus. Wenn wir die Politiker »einfach satt« haben, dann sehe ich nur einen plausiblen Ausweg: stärker als bis jetzt für die bundesweite Einführung direktdemokratischer Elemente in der politischen Landschaft zu sorgen. *UNTERSCHRIFT: Kassel DR. RHEA THÖNGES-STRINGARIS

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