ORDEN
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DER SPIEGEL 9/1960
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Rund 3,8 Zentner Metall hat die DDR in den zehn Jahren ihres Bestehens zur Herstellung von Verdienstmedaillen, Orden und Anstecknadeln verbraucht. Außerdem wurden an DDR-Bewohner etwas über eine Million Nichtmetall-Auszeichnungen verliehen, wie Titel, schriftliche Anerkennungen und rund 500 000 Ehrenvolle Erwähnungen, die als gedruckte, aus Pergament hergestellte Dokumente die Empfänger erreichten. Jeder fünfte der etwa acht Millionen erwerbstätigen DDR-Bürger ist somit im Besitz einer Auszeichnung.