PARTISANEN
(Nr. 42/52, Deutschland)
Ihr Bericht »Partisanen - Alles für Deutschland« enthielt eine Darstellung, die nach sorgfältiger Prüfung des vorliegenden Materials nicht aufrechterhalten werden kann. So ist es unrichtig, daß im Bundesamt für Verfassungsschutz ein Bundestagsabgeordneter vorstellig geworden sei und daß man ihm dort die Tatsache eines Fememordes bestätigt habe.
Unrichtig ist ferner, daß man dem Bundestagsabgeordneten erklärt habe, die seinerzeit wegen des Fememordes eingeleiteten Untersuchungen hätten auf Befehl der Amerikaner eingestellt werden müssen.
Ebensowenig sind einem bayrischen Journalisten die Vorgänge um den Fememord seitens eines Angehörigen des Bundesamtes für Verfassungsschutz bestätigt worden, noch hat das Amt diesen oder einen anderen Journalisten »beschworen«, bezüglich eines Fememordes nichts an die Öffentlichkeit zu bringen. Damit entfallen alle Schlußfolgerungen und Kombinationen, die seinerzeit an die entsprechenden Ausführungen geknüpft worden sind.
Köln
Bundesamt für Verfassungsschutz
Der SPIEGEL ist auf Grund eigener Nachprüfung zu einer Bestätigung dieser Angaben gelangt. - Red.