CHINA Peking bleibt hart
Auf die chinesische Führung steigt der Druck, den an den US-Dollar gekoppelten Yuan aufzuwerten. Durch den Kursverlust des Dollars wurden auf den Weltmärkten auch chinesische Produkte billiger. Nun verlangen vor allem die USA, Peking müsse sich als neuer Spieler auf der internationalen Bühne »verantwortlich« verhalten und die Bindung zum Dollar lösen, was den Yuan in die Höhe triebe. Damit würden chinesische Waren teurer, US-Waren und andere Importe im Reich der Mitte hingegen billiger. China führte im vorigen Jahr Güter im Wert von 125 Milliarden Dollar in die USA aus. Es weigerte sich bislang standhaft, den Yuan aufzuwerten, weil das Wirtschaftswachstum wesentlich von der Exportindustrie abhängt und einheimische Unternehmen vor ausländischer Konkurrenz geschützt werden sollen.