Peter Hausmann,
45, nichts-sagender Bonner Regierungssprecher (CSU), denkt über eine neue berufliche Zukunft nach. Die CSU-Parteispitze sähe das schweigsame Sprachrohr Kohls, das zuwenig weiß und noch weniger mitzuteilen hat, gern als Kandidaten für den Bundestagswahlkreis München West. Der ehemalige Wirtschaftsredakteur des Bayerischen Rundfunks, der von seinem Vorsitzenden Theo Waigel ins Sprecheramt geboxt wurde, und dem engsten Kanzler-Zirkel nicht angehört, will sich bis Ostern bedenken. Zwar sei er seit »26 Jahren in der Partei«, auch liege sein Wohnort im Wahlkreis, aber sein Bonner Amt lasse ihm, so fürchtet der über zwei Meter große Bayer, »zuwenig Zeit, vor Ort präsent zu sein«. Hausmann: »Für die Münchener bin i zwar a hohes Viech, droben in Bonn, aber wenn i mich nie sehen lassen ko, kanns auch schnell Ärger geben.«