Peter Struck - DER SPIEGEL
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Peter Struck

• aus DER SPIEGEL 23/2005
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Peter Struck , 62, Verteidigungsminister seit 2002, gestand begrenzte Kenntnisse der Geschichte seiner Armee ein. Bei der Vorstellung des Buches »50 Jahre Bundeswehr« würdigte Struck am vergangenen Mittwoch launig, dass er dem Werk der Autoren Rolf Clement, 51, und Paul Elmar Jöris, 54, eine »verblüffende Erkenntnis« verdanke: »Die größte Zuwendung bei der Ausrüstung erhielt die Bundeswehr immer von sozialdemokratischen Verteidigungsministern.« Tatsächlich hatten SPD-Ressortchefs wie Helmut Schmidt (1969 bis 1972) und Georg Leber (1972 bis 1978) in großen Mengen Waffen wie den Kampfpanzer »Leopard 2« und den Jagdbomber »Tornado« geordert, die noch heute bei Strucks Bundeswehr im Dienst sind. Leber hatte sich eine »Runderneuerung der Bundeswehr« zum Ziel gesetzt und das Amt 1978 an den Nachfolger Hans Apel mit dem süffisanten Hinweis übergeben: »Hans, es ist alles bestellt. Du musst nur noch bezahlen.« Struck selbst hat unter anderem 60 Transportflugzeuge des Typs Airbus A400M für 8,3 Milliarden Euro sowie die - im Parlament umstrittene - Entwicklung eines neuen Waffensystems zur Abwehr von Raketen und Flugzeugen in Auftrag gegeben.

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