Peter Struck - DER SPIEGEL
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Peter Struck

• aus DER SPIEGEL 44/2005
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Peter Struck , 62, scheidender Verteidigungsminister, wird vor dem Wechsel an die Spitze der SPD-Bundestagsfraktion auf Tauchstation gehen - im wahrsten Sinne des Wortes. Zum Abschied vom bisherigen Posten erfüllt die Marine dem populären Ressortchef einen langgehegten Wunsch. Er darf am 9. November mit einem der neuen superleisen U-Boote der Klasse 212A eine Tauchfahrt in der Ostsee unternehmen. Allzu tief wird Struck mit U-31 allerdings nicht sinken: Auf der vorgesehenen Route von Eckernförde nach Kiel ist die Ostsee nur maximal 25 Meter tief. Noch weniger Nervenkitzel verheißen die Visiten bei den Luft- und Landstreitkräften: Um die Wehmut Strucks ("Ein bisschen traurig bin ich schon") zu lindern, will die Luftwaffe in Laage bei Rostock dem seit Juli 2002 amtierenden Minister noch einmal ihre »Fähigkeiten darstellen« - also kerosinfressende Maschinen vorbeifliegen lassen. Das Heer hat den Minister dagegen auf den Truppenübungsplatz Munster eingeladen - zu Ausfahrten mit geländegängigem Gerät und Umtrunk auf einem ehemaligen Bauernhof.

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