Positive Entwicklung
Nr. 46/2003, Balkan: Der Traum von Großalbanien
Szenarien über die Aktivitäten albanischer Terroristen in Griechenland mit dem Ziel der Erschaffung eines Großalbaniens zirkulieren bereits seit 1999. Nun wird der Ausbruch einer Revolution an die Olympischen Spiele gekoppelt. Dass die griechischen Sicherheitskräfte das griechische Territorium wirksam kontrollieren, bestätigt indes allein die Auflösung der Terrororganisation »17. November« im letzten Jahr. Im Übrigen gibt es entlang der griechisch-albanischen Grenze keine albanische Minderheit von 500 000 »Köpfen«. 500 000 ist die Gesamtzahl der in der griechischen Sozialversicherung gemeldeten Arbeitsemigranten. Es ist gefährlich, diese Menschen, die eine Entwicklungsgrundlage beider Staaten darstellen und eine Brücke der Freundschaft bilden, mit maskierten Terroristen gleichzusetzen. Die Beziehung Griechenlands zu Albanien hat in den letzten zehn Jahren eine - in der Geschichte beider Länder nie da gewesene - positive Entwicklung genommen.
HAMBURG POLIXENI KAPELLOU GRIECHISCHES GENERALKONSULAT