POSTSPORT
Der »Oberfrankierer« Stücklen scheint es nötig zu haben, den so schlecht bezahlten Mitarbeitern der Bundespost seine aufopfernde und fürsorgende Tätigkeit im rechten Licht zu zeigen. Wäre die eine Million für die »Christl von der Post« nicht besser zur Anhebung der Tarife in den unteren Gruppen verwandt worden?
Würzburg HEINZ SACHER
Ein teurer Sport des BuPoMi, der die Bundespost eine Million kosten wird. Attraktiver aber wird dadurch der Postdienst wohl nur für Stücklen selbst.
Hannover BERT ENGEL
Ich weiß nicht, wer Ihnen die Information, unsere Zeitung sei »hauptsächlich für die Arbeiter und Angestellten der Post bestimmt«, gegeben hat. Unsere letzte Statistik vom 31. Dezember 1960 sagt es Ihnen genau: Von den 282 732 Postlern (Mitgliedern der Deutschen Postgewerkschaft), die an diesem Tage die »Deutsche Post« bezogen, waren 169 665 Beamte, 18 131 Angestellte, 83 014 Arbeiter, 6558 Lehrlinge und 5364 Postjungboten.
Frankfurt WERNER SPANEHL
Verantwortlicher Redakteur der »Deutschen Post«
Postgelder für Wahlreklame?
Hamburg DIETER BERG
.. und da spricht man von Erhöhung der Postgebühren!
Lüneburg WALTER BAUER