PREISERHÖHUNG. - DER SPIEGEL
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PREISERHÖHUNG.

• aus DER SPIEGEL 1/1966
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Das Raketenkorvetten-Programm der Bundesmarine wird erheblich teurer als ursprünglich vorgesehen. Aus den jetzt im Verteidigungsministerium fertiggestellten Konstruktionszeichnungen für die zehn projektierten Korvetten geht hervor, daß die auf 2000 Tonnen Wasserverdrängung konzipierten Schiffe auf 2500 Tonnen vergrößert werden mußten, weil sich der Einbau zusätzlicher U-Jagd-Ausrüstung als notwendig erwies. Der Ausgangspreis von rund 100 Millionen Mark je Schiff wird sich wegen dieser Erfordernisse und mittlerweile eingetretener Materialverteuerung um einige Millionen Mark erhöhen. Die mit amerikanischen Schiff-Luft-Raketen vom Typ »Tartar« auszurüstenden Korvetten sollen den Luftabwehr-Schirm vom Land auf die westliche Ostsee verlängern, die im Konfliktfall zum Operationsgebiet der Bundesmarine würde. Verteidigungs- und Haushaltsausschuß des Bundestages müssen Anfang dieses Jahres entscheiden, ob die Schiffe bei der angespannten Haushaltslage des Bundes überhaupt auf Kiel gelegt werden.

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